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    descriptionGrafik: Blutstrom
    Die Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus nimmt zu: Rund jeder zehnte Deutsche ist bereits betroffen. Doch viele wissen nichts davon und leben mit einer „Zeitbombe“.
    descriptionUrlaubsbilder
    Ob Reiseapotheke oder Sonnenschutz: Wer verreist, sollte im Hinblick auf seine Gesundheit einiges beachten. Dann wird der Urlaub zur schönsten Zeit im Jahr.
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    ...damit es Ihnen gut geht! Ganzheitlich denken und (be)handeln mit der Regulationspharmazie®
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    Diabetes mellitus: So spritzen Sie Insulin richtig

    Viele Menschen, die unter Diabetes mellitus leiden, sind auf Insulin angewiesen und müssen sich mehrmals täglich selbst spritzen. Doch nur wenn das Medikament korrekt injiziert wird, kann es auch optimal wirken. Zur richtigen Injektionstechnik, Pens und Insulin beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.

    Nicht immer ist ein Diabetes mellitus durch eine Änderung des Lebensstils in den Griff zu bekommen. Viele Menschen, die an Diabetes mellitus leiden, spritzen sich mehrmals täglich Insulin – fast 90 Prozent nutzen dafür einen sogenannten Pen. Wie gut das Medikament wirkt, hängt von der Injektionstechnik und -stelle ab. Worauf Sie bei der Wahl der Hautpartie, bei Nadellänge und Einstich achten sollten.    

    Zeitpunkt der Injektion notieren
    „Besonders wichtig: Notieren Sie sich den Zeitpunkt der Injektion“, rät Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Immer wieder komme es vor, dass Patienten davon ausgehen, sie hätten bereits Insulin gespritzt – ohne es getan zu haben. „In Wirklichkeit erinnern sie sich an die Injektion von vorgestern“, sagt Siegel.

    Regelmäßig die Einstichstelle wechseln
    Grundsätzlich gilt: Kurzwirksames Insulin, das zu Mahlzeiten gespritzt wird, sollten Sie am besten in den Bauch injizieren. Langwirksame Humaninsuline geben Diabetes-Patienten dagegen besser ins Gesäß oder in die Außenseite des Oberschenkels. „Damit die Haut sich nicht entzündet, sollte man die Einstichstelle innerhalb dieser Partien regelmäßig wechseln“, rät der Experte. Für die Rotation sollten Sie sich ein System überlegen: So können Sie den Bereich zum Beispiel in vier Quadranten aufteilen, die im Uhrzeigersinn genutzt werden. Oder Sie benutzen für jeden Wochentag eine bestimmte Stelle.

    Die Einstichstelle nach Hautveränderungen absuchen
    Stellen Sie vor der Injektion sicher, dass Sie das richtige Insulin verwenden. Suchen Sie zudem die Stelle, in die Sie das Insulin spritzen möchten, mit bloßem Auge nach Hautveränderungen ab. „Die Haut sollte sauber sein, nicht entzündet oder gerötet“, erklärt Professor Dr. med. Andreas Fritsche von der DDG. Auf keinen Fall sollten Sie in Narben oder Muttermale stechen. Trübe Insuline – sogenannte NPH- und Mischinsuline – müssen vor der Injektion zwanzigmal sanft hin und her geschwenkt werden, damit sich der Wirkstoff gut verteilt.

    Vor der Injektion Funktion des Pens prüfen
    „Patienten, die einen Pen nutzen, prüfen vor der Injektion dessen Funktion“, empfiehlt Fritsche. Und so funktioniert es: Stellen Sie ein bis zwei Einheiten ein, halten Sie den Pen senkrecht mit der Pennadel nach oben, drücken Sie den Dosierknopf und schauen Sie, ob Insulin an der Nadelspitze austritt. Ist dies nicht der Fall, wiederholen Sie den Vorgang. Wenn der Pen einsatzbereit ist, können Sie die gewünschte Insulindosis einstellen.  

    Dann bilden Sie mit Daumen und Zeigefinger an der Einstichstelle eine Hautfalte. „Idealerweise sticht man die Nadel senkrecht ins Unterhautfettgewebe – im 90-Grad-Winkel zur Einstichstelle“, so Siegel. Spritzen Sie das Insulin langsam und gleichmäßig und lassen Sie die Nadel anschließend noch etwa zehn Sekunden in der Haut – so kann nichts zurückfließen. Zum Schluss die Nadel wieder im 90-Grad-Winkel herausziehen und die Falte loslassen. Für die Nadellänge gilt: Da unsere Haut maximal drei Millimeter dick ist, genügen für Erwachsene Nadeln mit einer Länge von vier bis sechs Millimetern. „Ist an der Injektionsstelle genügend Unterhautfettgewebe vorhanden, um eine Injektion in den Muskel ausschließen zu können, kann auch bedenkenlos ohne die Bildung einer Hautfalte injiziert werden“, erklärt Siegel.

    Mehr zum Thema Diabetes mellitus.


    Informationen über das Thema Diabetes mellitus und die Insulininjektion erhalten Sie bei uns in der Apotheke.

    Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Diabetes Gesellschaft: Diabetesbehandlung: Tipps, wie Sie richtig Insulin spritzen


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    Einfach in der Handhabung: Die meisten Diabetiker, die sich Insulin spritzen müssen, benutzen dafür einen Pen.