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      descriptionWeidenkätzchen
      Pollen, Hausstaub, Tierhaare: Bei einer Allergie überreagiert das Immunsystem gegen harmlose Stoffe. Vermeidungsstrategien und Medikamente helfen.
      descriptionMann mit Fieberthermometer
      Die Virusgrippe ist hoch ansteckend und gefährlich. Die Erreger verändern sich ständig, daher macht eine überstandene Grippe nicht immun gegen die nächste.
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      Heuschnupfenbeschwerden vorbeugen

      Jetzt beginnt wieder die Heuschnupfenzeit. Medikamente können die Beschwerden gut lindern. Noch besser ist es jedoch, den Symptomen vorzubeugen. Dabei helfen ein paar einfache Maßnahmen. Zur Vorbeugung und Behandlung von Heuschnupfenbeschwerden beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.

      Etwa 15 Prozent der Deutschen leiden an Heuschnupfen. Neben einer laufenden Nase und Atemwegsproblemen haben viele auch mit juckenden und tränenden Augen oder sogar einer allergischen Bindehautentzündung zu kämpfen. Medikamente bieten schnelle Linderung bei akuten Heuschnupfenbeschwerden. Am besten helfen sie, wenn Betroffene sie frühzeitig und regelmäßig einnehmen, so der Rat der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Darüber hinaus sollten Allergiker den Kontakt mit Pollen weitestgehend meiden.  

      Medikamente frühzeitig und regelmäßig einnehmen  
      Wenn Gräser, Hasel und Birke blühen, verteilen sie ihren Pollen als feinen Staub in der Luft. Im Gegensatz zur Nase verfügt das Auge über keine schützende Schleimhaut, sodass der Blütenpollen direkt auf die Bindehaut des Auges trifft. Dort kann er leichte Reizungen bis hin zu einer allergischen Bindehautentzündung verursachen: Die Augen röten sich, jucken, brennen und tränen stark, obwohl sie sich gleichzeitig trocken anfühlen. „Viele Allergiker leiden während der Pollensaison stärker unter den brennenden Augen als unter der laufenden Nase und trauen sich deswegen kaum ins Freie“, sagt Prof. Dr. Christian Ohrloff von der DOG. Es gebe jedoch durchaus Medikamente, die die Beschwerden mildern – oder sogar ganz verhindern. Wichtig ist aber, diese Mittel frühzeitig und regelmäßig einzunehmen – möglichst schon ein paar Wochen bevor der Pollenflug beginnt.  

      Heuschnupfen ist eine Überreaktion des Immunsystems auf Blütenstaub. Um die Pollen abzuwehren, schütten Immunzellen den Botenstoff Histamin aus, der die Entzündungen an Augen und Nase hervorruft. Bestimmte Medikamente – sogenannte Antihistaminika –  heben die Histaminwirkung auf. Rechtzeitig eingenommen, können sie die allergische Reaktion weitestgehend verhindern.  

      Neue Präparate haben kaum Nebenwirkungen  
      Viele Antihistaminika gibt es rezeptfrei als Tabletten, Augentropfen oder Nasenspray. Neue Präparate haben kaum Nebenwirkungen und machen im Gegensatz zu den älteren Wirkstoffe Dimetinden oder Clemastin auch nicht müde. Dennoch kann es zu einer Einschränkung des Reaktionsvermögens kommen.  

      Kontakt zu Pollen meiden 
      Am wirksamsten ist es, den Kontakt mit Pollen so gut es geht zu meiden. Dazu zählt auch, die Wohnung und vor allem das Schlafzimmer frei davon zu halten. Dabei helfen einfache Ratschläge: 
      • morgens und abends Stoßlüften und ansonsten die Fenster geschlossen halten
      • täglich Staubsaugen
      • Kleidung nicht im Schlafzimmer lüften
      • Während der Blühphase auf Kontaktlinsen verzichten
      • eine eng anliegende Sonnenbrille schützt die Augen vor Pollen
      • vor dem Zubettgehen die Haare waschen
      Für den Fall, dass trotz aller Vorsicht die Augen zu jucken beginnen: „Auch wenn es schwer fällt, sollten Betroffene die Augen nicht reiben“, rät Prof. Dr. Gerd Geerling von der Augenklinik des Universitätsklinikums Düsseldorf. „Dadurch verteilt sich Blütenstaub nur noch weiter in die Augen hinein.“ Besser ist es, die Augen vorsichtig mit einem Waschlappen sauber zu tupfen. Zusätzlich können Augentropfen helfen, die Augen zu beruhigen und feucht zu halten. Diese sollten jedoch frei von Konservierungsmitteln sein. Geschwollene Lider lassen sich durch kühle Kompressen beruhigen.

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      Weitere Informationen über die Vorbeugung und Behandlung von Heuschnupfen erhalten Sie bei uns in der Apotheke.


      Quellen:

      Pressemitteilung der Deutschen Ophtalmologischen Gesellschaft: Bei Heuschnupfen verhindert Vorbeugen das Schlimmste

      Bilder: © Thinkstock




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      Schutz für die Augen: Eine eng anliegende Sonnenbrille sorgt dafür, dass weniger Pollen in die Augen gelangen.