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    descriptionWeidenkätzchen
    Pollen, Hausstaub, Tierhaare: Bei einer Allergie überreagiert das Immunsystem gegen harmlose Stoffe. Vermeidungsstrategien und Medikamente helfen.
    descriptionVerschiedenes Gemüse
    Ernährungsbedingte Krankheiten nehmen zu. Wer sich dagegen gesund ernährt, schafft die beste Voraussetzung für ein gesundes, langes Leben.
    description
    ...damit es Ihnen gut geht! Ganzheitlich denken und (be)handeln mit der Regulationspharmazie®
    descriptionGrafik: Hüftknochen und Wirbelsäule
    Bei Osteoprose werden die Knochen instabil. Bereits die kleinste Belastung kann zu Knochenbrüchen und sogar zur Bewegungsunfähigkeit führen.
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    Heuschnupfen: Gefahr für Autofahrer

    Eine Studie zeigt: Heuschnupfen kann sich auf das Fahrverhalten von Autofahrern auswirken – und so zu einer Gefahr im Straßenverkehr werden. Daher ist es für Patienten, die regelmäßig hinterm Steuer sitzen, umso wichtiger, die Allergie zu behandeln. Was gegen Heuschnupfen hilft, darüber beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.

    Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte unbedingt seine Beschwerden behandeln – vor allem dann, wenn er regelmäßig Auto fährt. Dazu raten die Lungenärzte des Bundesverbands der Pneumologen (BdP). Sie beziehen sich dabei auf Ergebnisse einer niederländischen Studie.

    Beim Autofahren wirkt Heuschnupfen ähnlich negativ wie Alkohol
    Für die Studie wurden Heuschnupfengeplagte unter kontrollierten Bedingungen den Auslösern ihrer Pollenallergie – also bestimmten Allergenen – ausgesetzt. Anschließend bekam ein Teil der Studienteilnehmer Medikamente zur Linderung ihrer Beschwerden, der andere Teil nicht. Dann wurde in einem standardisierten Fahrtest ihre Fahrtüchtigkeit überprüft. Dabei zeigte sich: Heuschnupfenbeschwerden können ähnlich negative Auswirkungen auf das Fahrverhalten (in Hinblick auf die Fähigkeit, die Spur zu halten) haben wie 0,5 Promille Alkohol. „Heuschnupfen-Patienten sind also – wenn sie nichts gegen ihre Allergie unternehmen – im Straßenverkehr stärker gefährdet“, sagt Dr. Andreas Hellmann, Vorsitzender des BdP.

    Bei einer unbehandelten Allergie droht ein Etagenwechsel
    Doch es gibt noch einen weiteren Grund, warum Patienten ihren Heuschnupfen unbedingt behandeln lassen sollten: Wird die zugrundeliegende Pollenallergie nicht therapiert, kann es zu einem sogenannten Etagenwechsel kommen. Das bedeutet, dass sich die Allergie von den oberen in die unteren Atemwege ausbreitet – und allergisches Asthma mit chronischen Atembeschwerden entstehen kann. „Das ist bei etwa 40 Prozent der Patienten innerhalb von zehn bis 15 Jahren der Fall. Zusätzlich können sich bei Nicht-Behandlung eines Heuschnupfens Allergien gegen weitere Allergene – zum Beispiel solche in Nahrungsmitteln – entwickeln“, erklärt Hellmann.  

    Medikamente können die akuten Symptome lindern
    Um bei Heuschnupfen die akuten Symptome zu lindern, stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung – zum Beispiel bestimmte Nasensprays. Längerfristig ist durch eine Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) eine ursächliche Behandlung der Pollenallergie möglich. Patienten sollten sich ärztlich beraten lassen, welche Therapie für sie am besten geeignet ist.

    Mehr zum Thema Allergie.

    Weitere Informationen über Allergien und ihre Behandlung erhalten Sie bei uns in der Apotheke.


    Quellen:

    Pressemitteilung des Bundesverbands der Pneumologen (www.lungenaerzte-im-netz.de): Unbehandelter Heuschnupfen kann die Fahrtüchtigkeit deutlich einschränken
    Vuurman, EF et al. (2014): Allergic rhinitis is a risk factor for traffic safety (doi: 10.1111/all.12418)

    Bilder: © Thinkstock


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    Schnelle Hilfe: Medikamente wie bestimmte Nasensprays können akute Heuschnupfenbeschwerden lindern.