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    descriptionZerbrochene Zigarette
    Viele Raucher versuchen immer wieder vergeblich, von ihrem Laster loszukommen. Doch mit dem Rauchen aufzuhören ist nicht leicht. Was dabei helfen kann.
    descriptionVerschiedenes Gemüse
    Ernährungsbedingte Krankheiten nehmen zu. Wer sich dagegen gesund ernährt, schafft die beste Voraussetzung für ein gesundes, langes Leben.
    description
    ...damit es Ihnen gut geht! Ganzheitlich denken und (be)handeln mit der Regulationspharmazie®
    descriptionGrafik: Hüftknochen und Wirbelsäule
    Bei Osteoprose werden die Knochen instabil. Bereits die kleinste Belastung kann zu Knochenbrüchen und sogar zur Bewegungsunfähigkeit führen.
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    Rauchen stoppen, Krankheiten vorbeugen

    Wie Experten berichten, werden die Folgen des Rauchens unterschätzt. Eine Studie zeigt, dass mehr Krankheiten als bisher angenommen mit dem Rauchen zusammenhängen. Besser ist es daher, so bald wie möglich mit dem Rauchen aufzuhören. Wie Sie das schaffen, darüber beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.  

    Etwa eine Milliarde Menschen sterben in diesem Jahrhundert an den Folgen ihres Tabakkonsums, schätzen Experten. Die Sterberate ist für Raucher zwei- bis dreimal höher als für lebenslange Nichtraucher. Meist ist die Todesursache Krebs. Doch auch für viele weitere internistische Erkrankungen erhöht Rauchen das Risiko, zeigt eine aktuelle Studie: 17 Prozent der durch Tabak erhöhten Sterberate hängen mit Erkrankungen zusammen, die bisher nicht den Folgen des Rauchens zugeschrieben wurden.  

    „Es ist wichtig zu verdeutlichen, dass die gesundheitlichen Schäden durch Rauchen vielfältig sind und über das klassische abschreckende Bild vom Lungenkrebs hinaus weitere schwere gesundheitliche Einbußen damit verbunden sind“, meint Prof. Dr. Michael Hallek von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).  

    Erhöhtes Risiko, an Nierenversagen oder Infektionen zu sterben  
    Neben Lungenkrebs lassen sich auch andere Krebsarten – etwa im Mund- und Rachenraum – auf das Rauchen zurückführen. Amerikanische Forscher haben jetzt anhand der Daten von rund einer Million Menschen zudem gezeigt, dass auch einige andere Erkrankungen, die bisher nicht mit der erhöhten Sterberate bei Rauchern in Verbindung gebracht wurden, mit dem Tabakkonsum zusammenhängen. Das relative Risiko etwa, an Nierenversagen zu sterben, ist bei Rauchern 1,7- bis 2,3-mal höher. Das Risiko, an einer Infektion zu sterben, ist zwei- bis 2,7-mal höher. „Zwar ist das relative Risiko bei klassischen tabakassoziierten Erkrankungen bis zu 25-mal höher“, meint Oberarzt Privatdozent Dr. Thomas Zander, „aber angesichts der neuen Zahlen wird augenfällig, dass Tabakkonsum maßgeblich an vielen anderen Erkrankungen beteiligt ist.“  

    Je früher der Rauchstopp, desto besser  
    Dass Rauchen in jedem Alter die Lebenserwartung verringert, ist bekannt. Die Studie macht aber auch Hoffnung: „Interessanterweise nimmt nach einem gänzlichen Rauchstopp gerade bei diesen jetzt neu dem Rauchen zugeordneten Erkrankungen das Risiko wieder ab“, erklärt Hallek. Je früher Raucher aufhören, desto besser. Denn mit den Jahren, die der Rauchstopp zurückliegt, sinkt das erhöhte Risiko für diese Erkrankungen und verschwindet bei einigen gänzlich.  

    „Diese Erkenntnisse bestätigen einmal mehr, dass es sich jederzeit lohnt, mit dem Rauchen aufzuhören“, sagt Hallek. Lebenserwartung, Lebensqualität und Gesundheit erhöhen sich, wenn Menschen auf Zigarette, Zigarre, Pfeife und anderen Tabakkonsum verzichten.  

    So klappt der Rauchstopp  
    Bei der Rauchentwöhnung kann zum Beispiel eine Verhaltenstherapie helfen, deren Ziel es ist, beim Raucher eine langfristige Verhaltensänderung zu erreichen. Sie findet entweder als Einzel- oder Gruppentherapie statt. Um die Entzugserscheinungen zu lindern, die beim Nikotinverzicht auftreten können, stehen verschiedene Mittel zur Verfügung – zum Beispiel spezielle Kaugummis, Pflaster, Lutschtabletten oder Inhalierstifte. Außerdem gibt es verschreibungspflichtige Medikamente, die das Verlangen nach Nikotin senken können.

    Mehr zum Thema Rauchentwöhnung.

    Informationen über die Rauchentwöhnung und Mittel, die Sie dabei unterstützen können, erhalten Sie auch bei uns in der Apotheke. 

    Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM): Tod und Krankheit durch Rauchen unterschätzt
    Carter, Brian D. et al. (2015): Smoking and mortality – beyond established causes; N Engl J Med 2015; 372:631-640 (DOI: 10.1056/NEJMsa1407211)


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    Eine Frau isst einen Nikotinkaugummi.
    © Thinkstock
    Praktische Hilfsmittel: Produkte wie Kaugummis, Pflaster oder Lutschtabletten können Entzugserscheinungen, zu denen es durch den Nikotinverzicht kommen kann, lindern.