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    descriptionGlobuli auf grünem Blatt
    Was ist Homöopathie, wer hat sie erfunden und wie werden die Mittel hergestellt und angewandt? Außerdem: die wichtigsten Substanzen von A-Z.
    descriptionHände auf dem Bauch
    Verdauungsprobleme zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Störungen. Blähungen, Verstopfung oder Durchfall sind unangenehm, aber meist harmlos.
    description
    ...damit es Ihnen gut geht! Ganzheitlich denken und (be)handeln mit der Regulationspharmazie®
    descriptionGrafik: Hüftknochen und Wirbelsäule
    Bei Osteoprose werden die Knochen instabil. Bereits die kleinste Belastung kann zu Knochenbrüchen und sogar zur Bewegungsunfähigkeit führen.
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    Durchfall richtig behandeln

    Meist ist er zwar harmlos, aber ziemlich lästig: Durchfall. Besonders, wenn man gerade unterwegs ist – etwa auf Reisen – schränken die Beschwerden die Lebensqualität erheblich ein. Die gute Nachricht: Mithilfe bestimmter Mittel lassen sie sich lindern. Was bei Durchfallerkrankungen hilft, darüber beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.

    Mit Durchfall hatte wohl jeder schon einmal zu kämpfen. Jetzt im Winter sind meist Viren die Auslöser – zum Beispiel Noroviren oder Rotaviren. Aber auch Lebensmittelallergien oder -unverträglichkeiten, Medikamente wie Antibiotika, Angst, Stress, Nervosität, ein Reizdarm oder eine entzündliche Darmerkrankung können dahinterstecken. Kurzer Durchfall, der nur ein paar Tage andauert, ist meist harmlos – aber lästig.

    Besonders wichtig: viel trinken
    Abhängig von der Ursache der Durchfallerkrankung und der Ausprägung der Symptome können Betroffene den Durchfall oft selbst behandeln. Generell ist es wichtig, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen – etwa zweieinhalb bis drei Liter sollten es pro Tag sein. Denn durch den Durchfall verliert der Körper viel Wasser und auch Elektrolyte, also lebenswichtige Salze wie Natrium- und Kaliumverbindungen. Der Elektrolythaushalt lässt sich mithilfe fertiger Elektrolytmischungen oder selbstgemischter Lösungen ausgleichen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt eine Mischung aus 2,6 Gramm Natriumchlorid (Kochsalz), 13,5 Gramm Glucose (Traubenzucker), 2,9 Gramm Natriumcitrat und 1,5 Gramm Kaliumchlorid pro Liter Wasser.

    Zur Therapie geeignet: medizinische Kohle, Gerbstoffe, Loperamid Des Weiteren eignen sich zum Beispiel sogenannte medizinische Kohle oder gerbstoffhaltige Mittel aus der Apotheke, um bei Durchfall Linderung zu verschaffen. Medizinische Kohle bindet Bakterien und Giftstoffe im Darm. Gerbstoffe dichten die Darmschleimhaut ab. Auch der Wirkstoff Loperamid kommt bei Durchfall häufig zum Einsatz. Er hemmt die Darmtätigkeit – die Erkrankungsursache lässt sich damit aber nicht bekämpfen.

    Pflanzliche Mittel: Uzarawurzel, Apfelpektin, Flohsamen Auch pflanzliche Mittel können bei Durchfall angewendet werden. So haben zum Beispiel Auszüge aus der Uzarawurzel eine entspannende und krampflösende Wirkung auf den Darm. Präparate mit Uzara sollte man jedoch nicht gleichzeitig mit Herzglykosiden, mit denen zum Beispiel Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen behandelt werden, einnehmen. Auch Pektin beziehungsweise Apfelpektin kommt bei Durchfall zum Einsatz. Das ist ein Quellstoff, der das Volumen des Stuhls vergrößert und dadurch den Darminhalt festigt. Flohsamen – genauer die Samenschalen des Flohkrauts – enthalten Schleimstoffe, die in Verbindung mit der überschüssigen Flüssigkeit, die sich bei Durchfall im Darm befindet, den Darminhalt eindicken.

    Behandlung mit Mikroorganismen Bestimmte Mikroorganismen sollen bei Durchfall helfen, die Darmflora wiederherzustellen. Dabei handelt es sich um Milchsäurebakterien (Lactobacillen) und Bifidobakterien, Dickdarmbakterien eines bestimmten Stamms von Escherichia coli (kurz: E. coli Nissle) sowie einen speziellen Hefepilz (Saccharomyces boulardii). In der Regel wird eine Behandlung mit Mikroorganismen gut vertragen und lässt sich auch mit anderen Medikamenten kombinieren.

    Wann ein Arztbesuch notwendig ist In manchen Fällen ist eine Selbstmedikation jedoch nicht zu empfehlen – zum Beispiel wenn der Patient unter zwölf beziehungsweise über 75 Jahre alt ist, unter Fieber leidet oder der Durchfall bereits länger als zwei Wochen andauert. Dann sollte der Betroffene auf jeden Fall zum Arzt gehen. Wenn Durchfall nach einer Auslandsreise in bestimmte Länder auftritt, ist es wahrscheinlich, dass eine Infektion mit nicht einheimischen Erregern oder Parasiten dafür verantwortlich ist. Auch dann ist ein Arztbesuch notwendig.

    Mehr zum Thema Verdauungsstörungen.

    Weitere Informationen über die richtige Behandlung von Durchfallerkrankungen erhalten Sie bei uns in der Apotheke.

    Quellen:
    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin: Akuter Durchfall: Epidemiologie, diagnostische und therapeutische Empfehlungen
    Schulzke, Jörg D. et al. (2011):Anti-Diarrheal Mechanism of the Traditional Remedy Uzara via Reduction of Active Chloride Secretion (DOI: 10.1371/journal.pone.0018107)
    Pharmazeutische Zeitung online: Durchfall: Wann Selbstmedikation möglich ist


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    Frau trinkt Wasser
    © Thinkstock
    Viel trinken: Der Körper verliert bei Durchfall jede Menge Flüssigkeit. Deshalb ist es besonders wichtig, den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen.